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sie zusammen lasen, erzeugte in ihnen den Gedankeneines ähnlichen Instituts für Deutschland, und dieserGedanke wurde unverzüglich ausgeführt. Der vortreff-liche Kästner, dem sie ihn mittheilten, billigte ihn,und unterstützte die Ausführung. Beide Freunde tru-gen bei, was sie unter ihren Versuchen am wenigstenunvollendet glaubten, und den übrigen Raum füllteneinzeln gedruckte, oder in fliegenden Blättern verloreneStücke älterer Dichter. So entstand der erste DeutscheMusen-Almanach für das Jahr 1770, dem die Samm-ler am wenigsten die günstige Ausnahme versprachen,die er fand. Von den folgenden besorgte Boie, dessenliterarische Verbindungen sich durch eine Reise nachBerlin vermehrt hatten, die Herausgabe allein, undsetzte ihn, von Götter, Bürger, den nach und nach umihn versammelten jüngeren guten Köpfen, und selbstvon Meistern in der Kunst unterstützt, bis 1775 fort.Zwei von den beiden genannten Freunden dem lieblichenBernard nachgesungene Lieder hatten Bürgern gereizt,auch dessen Hamsun nachzubildm. Die Feile mußteaber lange und wiederholt gebraucht werden, ehe er esdem mit der Kritik schon vertrauteren und von Ram-lern mehr in die Geheimnisse der Kunst und des Vers-baues eingeweiheten Boie zu Danke machen konnte,und das Dörfchen so da stand, wie wir es nun inseinen Werken lesen.
Bürger beneidete, nach seiner eigenen Versicherung,die Leichtigkeit und Correctheit seines Freundes, undbildete sich unter dem Tadel desselben, indem er ihmuaß aus der Feder Alles brachte, was er schrieb, sich