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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
119
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Er bezog nämlich dos Haus, welches Klotzens Schwie-germutter bewohnte; gericth in diesem Hause bald innoch engere Verbindungen, welche weder auf sein Stu-dieren, noch auf seine Sitten vortheilhaft wirken konn-ten, und verlor nun auch allmählig den Hauptzweckseines Aufenthalts in Göttingen so sehr aus den Augen,daß der Großvater, der Alles erfuhr, nach und nachseine Hand von'hm abzog, und ihn, den er für einenohne Rettung verlorenen Menschen ansah, ganz ohneUnterstützung ließ. Einer seiner nachherigen bestenFreunde sagt: Bürger sey damals in einer Lage gewesen,daß man ihn habe kennen und schätzen müssen, um sichseinem Umgänge nicht zu entziehen. Indessen 'hatteer doch das Glück, mit einer Gesellschaft trefflicherKöpfe, die seinen Werth wenigstens zu ahnen wußten,in Bekanntschaft und mit der Zeit in innige Freund-schaft zu kommen. Unter ihnen waren Biester, dener immer vorzüglich liebte, Boie, Baron von Kiel-mannsegge, Sprengel, u. A. Ohne diese wackernFreunde, die ihn hielten, wäre Bürger vielleicht wirk-lich verloren gewesen. Glücklicher Weise verdrängte ihnauch ein rüstigerer Liebhaber aus dem Herzen der Zau-berinn, die ihn fesselte, und er warf sich wiederum indas Studium der alten Literatur. Er machte um dieseZeit auch Verse; allein seine Freunde bemerkten oderachteten doch damals noch nicht die Gcniefunken, welcheaus den ungeheuer erhabenen Producten, die er ihnenzuweilen vorlas, hervor blitzten. Aber einst hatte er ineiner Gesellschaft auf Sprengels Zimmer einen Abendfroh hingebracht, und seinen Ueberrock zurück gelassen.