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unter den Gesängen, womit man nach alter Sitte dasangekommene neue Jahr vom Kirchthurme herab zubegrüßen pflegte.
Von seiner Kindheit erzählt er, daß seine Aelternsich gar nicht zu großen Erwartungen von ihm berech-tigt, vielmehr ihn für einen erzdummen Jungen gehal-ten hätten; wie er denn überhaupt, sowohl am Leibeals am Geiste, nur langsam gewachsen sey. Indessenlernte er doch sehr früh Deutsch lesen und schreiben.Ja, er versicherte oft, daß er sich vieler Dinge aus sei-nem dritten Lebensjahre noch sehr lebhaft erinnerte; daßer aber die Zeit nicht mehr wüßte, da er noch nichtvollkommen fertig lesen und schreiben können. Offenbarist dies wohl ein leicht begreiflicher Jrrthum seines Ge-dächtnisses; denn ein Kind, das im dritten Jahre schonvollkommen fertig lesen und schreiben gekonnt hätte,würde unfehlbar allgemeine Aufmerksamkeit und Be-wunderung auf sich gezogen haben, wenigstens vonNiemanden für einen erzdummen Jungen gehalten wor-den seyn. Bürger versicherte ferner: So wenig dieseFertigkeiten, als irgend eine andere Kenntniß seinesnachfolgenden Lebens bis in sein männliches Alter, hättenihm die geringste Anstrengung oder Mühe gekostet; eswäre auch sehr wenig, was er von Lehrern und ausBüchern gelernt hätte, da es ihm immer in den Lehr-stunden an Aufmerksamkeit, und außer denselben anGeduld gefehlet, ein Buch anhaltend aus zu lesen. Ermüßte sich oft innerlich wundern, wenn er einen Blickin die Vorrathskammer seiner Kenntnisse thäte, wie undwoher der Plunder alle hinein gekommen? Das Meiste