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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Ormond blieb daher nach wie vor der Günstling desKönigs und das thätige Werkzeug seiner Absichten.Kraft des Uebergabevertrages durste er nach Englandkommen, und sich sechs Monate daselbst aufhalten, umeine vollständige Aussöhnung mit dem Parlamente zuunterhandeln. Wofern aber diese nicht gelänge, standes ihm frei, sich nach Ablauf dieser Frist über Meeraußerhalb Landes zu begeben. Ormond ging alsonach der Uebergabe zuerst nach England, wo der Königsich damals, nachdem er von den Schottländern aus-geliefert worden war, zu Hamptoncourt in den Händender Parlaments-Armee befand. Er machte ihm daselbstnicht nur häufig seine Aufwartung, sondern hatte auchviel Umgang mit den Anhängern des Königs und denin England sich aufhaltcnden Schottländischen Abgeord-neten, mit welchen insgeheim ein neuer Versuch zuGunsten des Königs entworfen wurde. Zugleich führteer mit dem Lord Inchiquin in Irland von Englandaus einen geheimen Briefwechsel. Denn dieser, welchersich für die großen Dienste, die er dem Parlamentedurch seinen gemeldeten Abfall von der Partei des Kö-nigs geleistet, nicht hinlänglich belohnt hielt, hatte,seiner neuen Oberherren müde, beschlossen, in seinevorigen Verbindungen zurück zu treten.

Da Ormond durch sein Benehmen in Englandder Armee, zwischen welcher und dem Parlamente da-mals allerlei Irrungen obwalteten, verdächtig gewordenwar, so lief er, ungeachtet der ihm von dem Parla-mente verheifsenen Sicherheit, Gefahr, bei der Armeein Verhaft zu gerathen, als kaum etwas mehr, als die