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und dieser General-Major und Feldherr der Truppenwerden.
Dem Marquis von Ormond ging es beinahe nochschlimmer, als seinem Herolde. Einige Zeit nach demabgeschlossenen Frieden hatte er sich von Dublin ausnach Kilkenny begeben, um die Unterwerfung der Re-bellen anzunehmcn, und sich mit ihnen über die Ver-einigung beiderseitiger Macht gegen den gemeinschaft-lichen Feind zu besprechen. Als er von da weiter undnach Cashel gehen wollte, um daselbst die Gemütherdes Volkes dem Frieden und sich selbst geneigt zu ma-chen, benachrichtigte ihn der Mayor unweit der Stadt,daß Owen O'Neil dieselbe mit augenscheinlichemUntergange bedrohete, wofern sie ihn aufnähmen, in-dem derselbe schon mit seinem ganzen Heere heranrückte.Gleichwohl hatte Ormond nicht lange vorher diesenMann durch seinen Vetter Daniel O'Neil auf dasfreundlichste beschickt, und ihn durch die schmeichelhafte-sten Versprechungen von dem Nuntius ,ab und auf diekönigliche Seite zu ziehen gesucht. Indem Ormondsich noch bedachte, ob er weiter gehen, oder lieber un-verrichteter Sache nach Dublin zurück kehren sollte, kamihm eine neue Nachricht durch den Grafen von East le-ih ave n zu, daß er unstreitig von Dublin abgeschnittenwerden, und in O'Neils oder Prestons Händefallen würde, wofern er nicht augenblicklich zurück kehrte,und Dublin noch vor ihnen zu erreichen suchte. Jetztsäumte er nicht länger, und erreichte glücklich Dublinohne einen weitern Verlust, als den seines Reisegeratheszu Kilkenny, und den seiner Ehre, daß er sich von