send Mann Fußvolk, wohlgerüstet und mit allem Noth-wendigen versehen, nach England oder Wales überzu-setzen gehalten waren. Allein auch aus diesem Vertrage,der aus Kosten alles dessen, was Ehre und Pflichtheißt, erkauft worden war, zog der in Schuld und Un-glück versunkene König keinen Vortheil. Die Handeldes Nuntius, und das schlaue Betragen der Rebellenhatten ihn so lange verzögert, daß seine Sache in Eng-land in die schlimmste Lage gerathen, und ihm kaum,das Andenken einer Armee übrig geblieben war. DiesenUmstand benutzten die Rebellen, ihre Verheissungennicht zu erfüllen. Sie wüßten ja nicht, hieß es, anwelcher Stelle der Englischen Küste sie landen sollten;sie wären von keiner hinlänglich vorhandenen Reitereizu ihrer Unterstützung versichert; und wüßten überhauptnicht, in welcher Lage die Angelegenheiten des Königs sichbefänden. Außerdem wäre cs dem Könige weit zuträg-licher, ihm wenigstens Ein Königreich frei und sicher zustellen, als unter Mühseligkeiten und Gefahren in Eng-land für ihn zu kämpfen.
Zu einem nothwendigen Vorspiele der Vereinigungbeiderseitiger Kräfte hatte man den obersten Rath derRebellen dahin vermocht, die mit Ormond abge-schlossenen politischen Friedensartikel besonders kund ma-chen zu lassen. Der Nuntius aber hatte sich längst er-kläret: Er würde nicht zugeben, daß der politische
Friede ohne den Religionsfrieden, weßsalls die Ankunftder Original-Urkunde aus Rom erst abzuwarten wäre,viel weniger, daß der Religionsfriede ohne die unver-zügliche freie und öffentliche Religionsübung bekannt ge-