alle politischen Gründe, warum es für jetzt noch nichtrathsam sey, die papistischcn Ansprüche weiter zu treibenund vor aller Welt zu offenbaren, vermochten nichtsüber den frömmelnden Dünkling. Gseichwohl war diekatholische Laienschaft, ungeachtet der anfänglichen un-terwürfigen Erklärung, nicht gesonnen, die Vortheilefahren zu lassen, die ihr die bisherigen Bewilligungendes Königs versprachen, und solcher Gestalt durch fort-gesetzten Hader und Zwiespalt sowohl ihre, als desKönigs Sache zu Grunde zu richten. Er aber, nach-dem er die katholischen Bischöfe in seiner Wohnungversammelt und auf seine Seite gebracht hatte, trug beider General-Versammlung sehr eifrig darauf an, demmit dem Lord Herbert abgeschlossenen Frieden zu ent-sagen, und dagegen auf einem andern zu bestehen, derdas Interesse aller Papisten in allen Britischen Reichenumfaßte. Ein solcher war schon vorher auf Betrieb derKöniginn zu Nom zwischen dem Papst und Sir Ke-nclm Digby entworfen worden, und der Pabst wardamit sowohl zufrieden gewesen, daß er auf den Fallder Annahme sogleich hundert tausend Kronen herzu-geben, und dieses Geschenk alljährlich so lange sortzu-setzen versprochen hatte, als der Krieg dauern würde.Von diesem Entwürfe war dem Nuntius bald nachseiner Ankunft in Irland eine Abschrift von Rom ausmit der Vollmacht zugefertigt worden, daran zu ändern,hinweg zu nehmen, oder hinzu zu thun, was er fürzuträglich erachten würde.
Vier Tage lang hatte schon zwischen dem Nuntiusund der GenerallDersammlung zu Kilkenny die Debatte