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doch wenigstens in geistlichen Sachen von der päbstlichenGewalt abhängig zu machen, langte bald nach dem Ab-schlüsse des geheimen Friedensvertrages in der Eigen-schaft eines päbsttichen Nuntius in Irland an, um denVerbündeten Beistand zu leisten. Diese kamen ihmgleich bei seinem ersten Eintritte in die oberste Raths-versammlung mit der schmeichelhaften Versicherung ent-gegen, daß sie in Religionssachen. ohne seinen Rath undBeitritt nichts vornehmen wollten.
Rinnucini vereinigte in sich alle der damaligenPriesterschaft eigenthümlichen Untugenden im äußerstenGrade. Er war ein frömmelnder, eitler, abergläubischer,heftiger Mann, ein Mann von grenzenlosem Ehrgeize,der sich von allen den Leidenschaften hinreissen ließ, diegeistlicher Hochmuth in der Fülle seiner ganzen Kraftnur immer zu erzeugen vermag. Er hatte sich als dasvon Gott ausersehene Werkzeug der Bekehrung derEinwohner Groß-Britanniens zum katholischen Glaubenzum voraus angekündigt. Diese Ankündigung, und dieMeinung von seinen Fähigkeiten hatten den Pabst be-stimmt, ihn in dieser wichtigen Angelegenheit zu brauchen.
Rinnucini, ungeachtet ihn die oberste Rathsver-sammlung zu Kilkenny mit solcher Ergebenheit ausge-nommen, ungeachtet Lord Herbert ja selbst der Königihn schon vor seiner Ankunft durch Briefe auf dasschmeichelhafteste begrüßt hatten, verursachte dennochbald allen Parteien viel böse Händel. Ihm, dessenAbsichten in Verbreitung des Pabstthumes weit überIrland hinaus reichten, stand von Allem, was bisherverhandelt worden war, wenig oder gar nichts an; und
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