Freiheit in Gefahr, indem man eine große Krieges-macht errichtete, welche fast unvermeidlich unter denBefehlen und der Anführung ausgemachter Creaturcn-er Krone gestanden haben würde, von deren religiösenund bürgerlichen Grundsätzen fast noch mehr, als vonden Gesinnungen der Papisten zu fürchten war» Dennschon seit dem ersten Anfänge der Rebellion war derbekannte nachmalige Marquis von Ormond, einZögling der höfisch gesinnten Strafford und Laubs,dessen ganze politische Weisheit und Tugend in demengen Bezirke persönlicher Ergebenheit gegen den Königsich einschränkte, und welcher noch dazu mit vielen»Häuptern der Rebellion in enger Verbindung stand,zum Befehlshaber aller Truppen in Irland bestimmt.Bei so drohenden Gefahren mußten die Gemeinen, umgrößern Nachtheil abzuwenden, lieber ihre Popularitätauf das Spiel setzen, und, ungeachtet des Geschreiesund der boshaften Ausstreuungen der Hofpartei, nichtallein das Anerbieten des Königs, zehn tausend MannFreiwillige für Irland anzuwerben, mißbilligen, sondernauch, als die Trommeln geschlagen und Soldaten ein-geschrieben wurden, das Vorhaben wirklich dadurchhemmen, daß sie den Obersten Hill und andere Offi-ciere dafür in Verhaft nahmen, daß sie in einer sowichtigen Sache ohne Wissen und Willen des Parla-mentes zu Werke gegangen wären. Das große An-sehen, welches ihnen bereits ihre von Gemeingeist be-seelten Maßregeln erworben hatten, und die Stimmungdes Zeitalters schützten sie vor dem öffentlichen Unwillen.Ihre Partei war glücklich genug, dem Volke richtige
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