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vollbrachte Eroberung Irlands für die Britische Kronemußte daher wohl seinen übelberathenen Einwohnern zugroßem Glücke gereichen. Schmälerte gleich die Mengeneuer Ansiedelungen den rauhen, bisher so sehr ver-wahrlosten Boden, so wurde ihnen doch dieser VerlustLurch Unterricht im Land- und Hausbau, in Manu-fakturen und andern Künsten der Gesittung, vornämlichaber durch eine den Menschenrechten und allgemeinenAnsprüchen auf Wohlseyn gemäßere Staatsverfassungreichlich vergolten. So blind aber war ihre Vorliebefür den alten ehrlosen Zustand, — eine an entadeltenSclaven leider! so häufige Erscheinung — so boshaftihre Schelsucht über die durch Kunst und Fleiß ver-edelten Besitzungen der eingewanderten Engländer, sovcrnunstlos ihr Haß gegen den, unter diesen bald ziem-lich allgemein ausgebreiteten Protestantismus, daß sienicht selten gegen die Britische Oberherrschaft sich zuempören versuchten. Dennoch war dies im Ganzen keinHinderniß einer gerechten und edelmüthigen Behandlungnach Englischen Gesetzen, wenn gleich die Statthalterzwischen durch sich einzelne Abweichungen hiervon er-lauben mochten. Die Ausübung der Römisch-katholischenReligion wurde nicht nur geduldet, sondern sogar aufmancherlei Weise begünstigt, da die Könige aus demHause Stuart den Grundsätzen derselben keineswegcsabgeneigt waren.
In den neuesten Zeiten, und als der Kampf zwischenDespotismus und Freiheit unter Karl I. bereits be-gonnen hatte, stiegen, durch mancherlei Umstände be-fördert, die Begünstigungen so hoch, daß den Irländern