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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
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in Ansehung weltlicher und geistlicher Freiheit, und desdaraus entspringenden Segens des Wohlstandes, desFriedens und der Sicherheit kaum noch etwas zu wün-schen übrig blieb. Handel und Manufacturen blühten;Staatsauflagen und Beiträge waren dem glücklichenVolke kaum dem Namen nach bekannt; die Natur,unterstützt von der fleißigen Kunst, schmückte den frucht-baren Boden mit neuer Schönheit; und den Genußaller dieser Wohlthaten würzte das Bewußtseyn derDauer, welche das Gesetz ihm verliehen hatte. AlleBewohner Irlands, die alten sowohl, als die neuen,die Katholiken nicht minder, als die Protestanten, warengleiche Theilnehmer dieser Vortheile. GemeinschaftlichesInteresse lockte nunmehr zur Eintracht; geselliger Um-gang, Heirathen, Verschwägerungen kamen gegen dielange Trennung und Feindseligkeit der Gemüther zuHülfe. Denn vernichtet waren die alten Gesetze undVorurtheile, die dergleichen den Engländern um deß-willen untersagten, damit sie nicht von der IrländischenBarbarei angesteckt würden. Alles schien sich in eineinziges, verwandtes, glückliches und zufriedenes Volkzusammen zu schmelzen.

Das wäre es wirklich gewesen und geblieben, hättenicht unduldsame, ehr- herrsch- und habsüchtige Psaf-ferei, diese Mordpest der menschlichen Gesellschaft, denSegen in Fluch verwandelt. Durch sie verleitet, faßtenzuerst ein gewisser Roger More, arm an Vermögen,aber aufgeblasen von Hochmuth wegen alter vornehmenAbkunft, und Owen O'Neal, Oberster eines Ir-ländischen Regiments in Spanischen Diensten, den An-