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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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sie noch Anstand gegeben werden sollte, sich hätten hin-tergehen kaffen. Denn unvermuthet ließ der wortbrüchigeHeuchler mit einer ungleich stärkern Anzahl seinerTruppen sie überfallen, und bewirkte dadurch ihre gänz-liche Niederlage.

Die schnelle Zerschmetterung einer so muth- undkraftvollen Gegenpartei bekleidete die neue Regierungmit Glanz und Schrecken. Bald fühlte sie sich nunstark genug, den Stürmen, die in Irland tobten, mitNachdruck, Stillschweigen und Gehorsam zu gebieten.Um aber die Größe des Geschäftes, das hier zu voll-bringen war, gehörig zu beurtheilen, müssen wir einenSchritt in die Vergangenheit zurück thun, und die bis-herige Lage der öffentlichen Angelegenheiten daselbst miteinigen Zügen darstellen.

Die Urbewohner Irlands lebten bis auf sehr neueZeiten herab als rohe Barbaren, ohne Cultur, ohneeine der Menschheit würdige Staatsverfaffung. Ent-blößt von nützlichen Kenntnissen und Künsten, zersplit-tert in mehrere einzelne Stamm- und Geschlechtshaufen,wurden sie willkürlich von Oberhäuptern beherrscht, dieauf Lebenszeit aus den Vornehmem ihrer Gauen ge-wählt wurden. Nichts, weder ihre Ländereien, nochWohnungen, weder ihre Weiber und Kinder, nochselbst ihre Personen, gehörten ihnen eigenthümlich. Mitallen konnte das Oberhaupt nach unumschränktem Be-lieben schalten; und was es konnte, das that es. Uebereinem solchen Volke brüteten noch dazu papistischer Aber-glaube und Bigotterie mit erstickenden Flügeln.

Die größtentheils durch Englische Privatunternehmer