Theolog wird gegen die Gesezze des Schöpferskeine Ausnahme machen. Freilich läßt sich auchda kein Sprung in der Natur denken. Wer ein-mal an seine Puppe gewöhnt ist, der fühlt sichglüklich, wenn er nur damit spielen kann; mannimmt ihm alles, wenn er jene hergeben soll, under bricht in Wehklagen und lautes Geschrei aus.Man lasse sie fortspielen, die guten Leute, bissies müde sind, und sich selbst schämen. Mangehe aber an der Seite der reinen praktischenVernunft seinen geraden Weg fort, ohne sich vonSpielwerken und Klagegeschrei einnehmen undaushalten zu lassen.
Der Theolog muß den Gang der Philosophieerst ganz durch gemacht haben, ehe er seineneigenen mit Nuzzen betreten kann; und auch dadarf er seine wohlthätige Begleiterin nicht verab-schieden , wenn er das Band der wechselseitigenFreundschaft nicht undankbar zerreißen will.Vernunft und Offenbarung sind beide Quelleneines und des nämlichen göttlichen Lichtes z»interessanten Kenntnissen für Menschen; beidemüssen also auch gesezmäßig auf sie abgeleitet
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