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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
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werden. - Man sage einem lange:Es stehtin den zehn Geboten, du sollst nicht stehle»,du sollst nicht ehebrechen oder h . .. n." Erwird fortfahren, beides zu thun, oder aus Ab-gang der Gelegenheit es nur unterlassen. -Manführe ihn aber auf das allgemeine Sittengesezznrük; man mache ihn mit der Würde derMenschheit bekannt; man zeige ihm, daß esZwek des Schöpfers sey; daß er in der Beobach-tung des Gesezzcs seine eigene Würde erhöhe,seine Glükseligkeit befördere, die edelste Beruhi-gung seiner Selbst genieße: und er wird beidesaus Pflicht unterlassen.

Heil dem Menschen, der der Wahrheit ausUeberzeugung in feststehenden Grundsäzzen Gehörgiebt, und seine Handlungen nach ihren kehrenbildet! Heil dem Volke, welches von empfäng-lichen und theilnehmenden Hirten auf die nahr-hafteste Weide der Sittlichkeit geführt, die edel-ste Speise gefühlvoll genießt! Heil dem Vaterdes Landes, unserm theuersten FriedrichKarl Joseph, dessen seligste Freudedas Glük seiner treuen Kinder und Untertha-nen