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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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weil jede in den Prämissen so viel recht hatte,als die andere.

Nun trat endlich die Kritik der reinenVernunft auf, nachdem sie die beiden succes-siven Entwiklungen des dunklen und des Heller»moralischen Gefühls gegen einander geprüftund abgewogen hatte, und öfuete durch ihrenallvermögenden Machtspruch beiden streitende»Partheien die Augen, da sie beiden das Maulstopfte. „Ihr habt nicht recht, sprach sie zu der„einen Parthei, da ihr beweisen wollt, was„einmal unbgreiflich ist; und ihr auch nicht,>,zur andern, da ihr den Widerspruch über-,das Unbegreifliche in dem Gegenstände außer„euch aufsucht, der doch in euch selbst liegt.„Ihr stellt also das Beweisen eines Daseyns„ein, welches unter keine Anschauung gebracht„werden kann; und ihr gebt das Anschauen„auf, wo ihr nichts begreifen könnt. Und so„werde es Ruhe in meinem Gebiete durch beider-seitigen Gehorsam, den ihr meinen praktische»„Geboten im moralischen Glauben, ohne Aus-,,nähme schuldig seyd." - Izt hatten die Dog-

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