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Zweiter Abschnitt.i§chon daraus, daß die streitenden Parthciennie zum Vereinigungspunkt durch einen dauer-haften Frieden konnten gebracht werden; daß -erGegentheil immer eine neue schwache Seite ent-dckte, feinen sichern Feind mit frischem Muthe an-zugreifen, und das Eroberte wieder wegznreissen,ließ es sich deutlich schliessen, daß von beidenSeiten taktische Fehler zum Grunde liegen müßten,die den entscheidenden Sieg, so lange sie nichtrntdekt und gehoben wären, unmöglich machten.
„Hat die Vernunft einen allgemein gültigenAntheil an Begründung der Religion oder nicht?-wie weit erstrekt sich ihr rechtmäßiger Ein-fluß, ohne ihre Gränzen zu überschreiten?" -Diese Fragen waren lange der Gegenstand -eshartuäkkigen Zankeus, das sich immer nur inneue Vorwürfe auflößte, daß der eine Theil wie-der der Vernunft zu viel, der andere zu wenigeinräumte; welches aber ihr bestimmtes Geschäftesey, blieb unentschieden, bis es endlich Zeit-bedürfnü' ward, der Sache reifer nachzudenken,und der Fehde ein Ende zu machen.
Damit