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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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Der oberste Grundsaz vernünftiger Wesenbesteht also in reiner praktischer Vernunft, wo- .durch der Wille nach unbedingten allgemeinenGcsezzen und Zwekken zum harmonischen Handelnbestimmt wird, der in der Zurükwirkung vonallen sinnlichen und gegebenen Beweggründenunabhängig selbst praktischer, moralischer, ansteh guter Wille heißt. Da es das einzig mög-liche reine Vernnnstfaktum ist, welches sich allendurch die bloße Form des Eesezzes, ohne ir-gend einer empirischen oder intellektuellen An-schauung , -r xriort durch ein nothwendiges Be-wußtseyn aufdringt: so muß es dem Skeptikersowohl als dem Dogmatiker willkommen seyn,wenn er irgend außer dem Gebiete der Vernunftnicht ausschweifen will. Die Anwendung giebt dieAnnäherung und Vereinigung beider Partheienzur harmonischen Eintracht im Denken nachErundsäzzcn, die doch wohl bei allen Streitig-keiten zum voraus auf unumstößlichen Festei»sollten gebaut seyn. - Nnn auch zur Urquelleder Religion.

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