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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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jcktiv genommen in Hinsicht der Allgemeinheitfür alle vernünftige Wesen) Anlagen zu hohemVollkommenheiten, welche zum Zwekke der Na-tur (in Hinsicht der Menschheit in unserm Sub-jekt) gehören. Würden wir diese vernachläßi-gen, so würden wir uns unmittelbar gegen dasallgemeine Moralitätsgesez eines jeden vernünfti-gen Wollens in Nichtbefördernng seines Zwekkesan sich selbst verfehlen.

Handlungen aus Grnndsäzzen des reinen,durch die bloße Form des allgemein praktischenEesezzes der Vernunft als oberste Bedingung allerMaximen bestimmten Willens haben allein eine»innern Werth, weil sie nicht von subjektivischenVerhältnissen abhängen. Sie stellen den Willen,der sie ausübt, als Gegenstand der unmittelba-ren Achtung dar, dazu nichts als Vernunft er-fordert wird, die sie dem Willen selbst unmit-telbar als obersten Bestimmungsgrund auflegt,ohne sich den Weg durch irgend einen Neben-gang zu erschleichen, ohne sich um die subjekti-ven Verschiedenheiten desselben zn bekümmern.