Entschluß aus untzerwcrflichen Beweggründen, „viel-leicht^ (sagt er) „eine Folge feiner tugendhaftestenStunden war." — Ich bitte meine Herren Gegnerdie Stelle zu beherzigen. Sie heißt so: „Du Ein-samer! los gekettet von tausend häuslichen Sorgenund Leiden, welche auch wohl die glücklichem Ehenzu begleiten pflegen ( ! ) , erhebe dich desto freyer zujeder Tugend. Hänge die Liebe deines Herzens anAlles, waS du wie daS Edelste schätzest. — Dulebst nicht für Gattin» und Kinder: lebe für dasWohl (deiner geistlichen Kinder ), des gemeinenWesens, für das Vaterland, für die Wissenschaft!So thatcn alle Großen und Edeln der Vvrwelt, wel-che nnvcrmahlt hiustarben. Wie ihnen, sey auch dirdie Glückseligkeit der menschlichen Gesellschaft eineBraut. Für sie opfere deine Tage, deine Mühen,de» Ueberfluß deiner Ersparnisse hin. So erfüllstdu, gleich den ersten Bekenner» Jesu, einen hohenBeruf. So erfüllst du das Gotteswort: wer ledigist, der sorget, was dem Herrn angehöret, wie erhem Herrn gefalle, i Kor. 7 , Z2."
„Jeder Stand, der ehrlose wie der eheliche, hatseine ihm eigenen Gefahren für Ruhe und Lcbens-glück. Lerne sie kennen, verbanne die Fehler, welcheleicht dem Unvermahlten anklcbeu; — eine Rohheitder Sitten, neben welcher selten edler Sinn unddas zuG Tugend nöthige Zartgefühl bestehen kann; —