eine Verachtung der Weiber, die aus Unmuth ent-springt, welchen nicht Alle verschuldeten; — eineUngesclligkeit, welche dich um viele frohe Stunden,und selbst um herzlichere Zuneigung deiner Freundebringt, die dich schätzen; — eine Wunderlichkeit inLaunen und Eigenheiten, die man im gemeinen Le-ben oft noch schwerer an verständigen Männern ver-eihen mag, als wirkliche Fehler der Sittlichkeit."
„Kann dich auch nicht das schmeichelnde Lieb-kosen frommer Kinder, nicht der zärtlich theilneh-mende Blick einer guten Gatnnu erfreuen; an dirstehet cs, dich mir der Achtung aller deiner Mit-bürger zu umringen; die Dankbarkeit von dir er-nehrter, hülfloscr Familien zu srnten, und durchErziehung verlassener Waisen, deren-Water du wi, st, Vaterfreuden zugenießen. Warum säumest du, der hohe edleMensch zu sepn, der du in deinen unabhängigemVerhältnissen seyn kannst? Warum säumest du, im er-habensten Sinne des Wortes, Christ zu sepn, wiedie ersten Glieder der Christlichen Kirche waren, die,um für das Göttliche ganz zu sorgen, die Sorge«m Weib und Kinder nicht über sich zu nehme»wagten? — — Dann bist du nicht mehr einsam.Gottes Vaterarm umschließt dich liebend, und einereine Seligkeit wird begeisternd dich durchdringen,neben welcher alle Lust des häusli-chen Lebens nur schwacher Schattenbleibt. — Erkenne deines Schicksals Werth,und gewinne dem Lose, welches dir die ewige Vor-sehung gab, die erhabensten aller Vortheile abl" —