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weltlichen Arm, so oft ihn die Kirche ersucht, oderwo das Gebieth derselben aufhdrt. Nicht der ein-zelne Mensch allein bedarf der Religion, um seinmoralisches Scyn daran zu halten; der Staat be-darf ihrer als einer seiner ersten Institutionen, undnur ein solcher tragt die Bedingnisse einer laugenDauer in sich, und ist von aller Entartung amsichersten bewahrt. — Auf diese Unterlage gestützt,wird die Kirche und das Priesterthum seine ursprüng-liche Würde und den wohlthatigen Einfluß haben."
An welches von beyden Systemen sollen wir»ns jetzt halten? An jenes des mir GewaltZerbrechenö und des g e b i e t h c r i s ch e nEinschreitens in die Sphäre der Kirche?»der an dieses des freundlichen Z u s a m-m enwirken s und des kräftigen Sch u t-zes der weltlichen Macht zu den moral ftscheu Einrichtungen de r Kirche?? —Welches von beyden ist dem Geiste des Evangeliums,das heißt: dem Geiste der Demuth und B e-sch e i d e n h ei t, des Zutrauens und Ge-horsams gegen das Oberhaupt un-srer heiligen Kirche, der Ordnung,der Sanftmuth, der L i e b e, dann auch demschonen Veyspiele mancher Deutscher katholischerKaiser und Fürsten, die sich noch «lö ehr-erbicthige Söhne der Kirche zeig-