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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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217
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weltlichen Arm, so oft ihn die Kirche ersucht, oderwo das Gebieth derselben aufhdrt. Nicht der ein-zelne Mensch allein bedarf der Religion, um seinmoralisches Scyn daran zu halten; der Staat be-darf ihrer als einer seiner ersten Institutionen, undnur ein solcher tragt die Bedingnisse einer laugenDauer in sich, und ist von aller Entartung amsichersten bewahrt. Auf diese Unterlage gestützt,wird die Kirche und das Priesterthum seine ursprüng-liche Würde und den wohlthatigen Einfluß haben."

An welches von beyden Systemen sollen wir»ns jetzt halten? An jenes des mir GewaltZerbrechenö und des g e b i e t h c r i s ch e nEinschreitens in die Sphäre der Kirche?»der an dieses des freundlichen Z u s a m-m enwirken s und des kräftigen Sch u t-zes der weltlichen Macht zu den moral ftscheu Einrichtungen de r Kirche??Welches von beyden ist dem Geiste des Evangeliums,das heißt: dem Geiste der Demuth und B e-sch e i d e n h ei t, des Zutrauens und Ge-horsams gegen das Oberhaupt un-srer heiligen Kirche, der Ordnung,der Sanftmuth, der L i e b e, dann auch demschonen Veyspiele mancher Deutscher katholischerKaiser und Fürsten, die sich noch « ehr-erbicthige Söhne der Kirche zeig-