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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
Seite
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Burger es mir Vergnügen sehen könnte, wenn einWisä'of, ein Eoucilinm, oder daS Kirchen - Ober-haupt gcbiethcrisch und kirchliche Strafen drohendgegen die Staats - Behörden verschrecken wollte.

Auch spricht der Anonyme in einiger Entfer-nung von der Materie des Cälibates, wo er wahr-scheinlich nicht mehr an die harten Worte gedacht,die er S. /,Z schrieb, auf der yzsteii Seite obenganz anders, wie folgt:Ist wohl der Staat . . »so ganz frcy von Schuld, wenn er stets befehlendund anordnend in dem Gebiethc der Kirche schreitet,und ohne Rücksicht auf die Kirchcnvorstcher herr-schend und gebiechcnd zu schalten pflegt? Man willmit Gewalt von außen wirken, wo sich nur voninnen und durch den Geist wirken läßt . . . . .Wo es des freundlichen Zusammenwir-kens mehrerer Gewalten zur Erzielung eines Re-sultats bedarf, ist der Zweck verfehlt, sobald EinTheil gebietherisch vorschreitct. Die beständigenReibungen und Scheidungen haben bis jetzt kein Ge-deihen gebracht" (S- yZ.) Und auf der letzten Seiteseines Werkes schreibt er so:der Staat leihe end-lich der Kirche zu ihren m o r a l i s ch e n Ein-richtungen seinen kräftigen Schutz und Schirm,wo sie dessen bedarf: er begünstige alle zweckmäßigeAnstalten durch seine Hülfe oder Unterstützung ohnesich gerade ins Innere zu dränge», er reiche de»