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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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eine Entscheidung über die Wahl des eine» oder an«deni Weges auszusprechen, vielmehr der Meinungbin, wir Privat- Leute sollen diese bedenkliche Sachsmit kindlichem Vertrauen dem obersten Hirten undHaupte der Kirche zur Entscheidung anheim steken, Ider doch auch noch au das Wort des Apostels Pau-Ins wird Anspruch machen dürfen, <pno <1 xa^tu»sie » 8pi>Mu ssnato, I-Ogers Lcclosism Doi.

Und dieser Gesinnung scheint auch der Anonyme,seiner Empfehlung der Laizierung ungeachtet, nicht fabgeneigt gewesen zu seyn, da er S. 45. oben !sagt: ,,wir wollen über diese Anstalt die Entschei-dung der vorstehenden Kirchen - Unterhandlungenruhig abwarten."

Wenn er aber fortfahrt und sagt;wenn Romund die einzelnen Bischöfe vor dem Flehen der Hülf-losen zuruckschcuen, wie sichs vermuthen läßt, sonehme sich ihrer das allgemeine Concordat an: undzagen auch dort noch die obersten Kirchenvorsteher,so zerbreche die Kraft und der ernst-liche Wille der Souverarne die Ban-de, und gebe Frey heit denen, diefrey z» seyn wünschen:" so verrath derAnonyme, ^wessen Geistes Kind er ist, verräthaufruhrische Gesinnungen, in die ein gehorsamerSohn der heiligen Kirche eben so wenig einstimme»kann; als in einem umgekehrten Falle ein guter