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den versammelten Vätern vor, daß, „da der ehemah-lige Vcwegungsgrund jenes Verbothes" — nämlichder durch Luthern und seine Anhänger neu aufge-wärmte Irrthum — „noch bestünde, so wäre eö zu-träglich, daß auch das Gesetz unverändert fort be-stünde." — Indessen überließen die Vater des Con-cilii dieses Geschäft dem damahligen Oberhauptsder Kirche Pius IV; dieser nun gestattere aufdringendes Ansuchen des Kaisers Ferdinand des I,und des Herzogs von Baiern, denen auch folgendesJahr Karl, Erzherzog von Oestreich beytrat, fürdie Unterlhanen ihrer Staaten den Gebrauch desKelches; jedoch nicht auf eine unkluge Weise undunbedingt, sondern unter folgenden Bedingungen r„daß diejenigen, die den Kelch begehren, mit derheiligen Römischen Kirche in Gemeinschaft stehen,und sowohl in andern Stücken ihrem Glauben undihren Lehren folgen, als auch" — jetzt kommt derPapst auf den Jrrthum, wodurch zufälliger Weisedieser Juchtgegenstand mit dem Dogma verbundenwar — „als auch" (sagt er) „bekennen und glauben,daß in dem allerheiligsten Altars - Geheimnisse unterEiner Gestalt so gut, wie unter bepden, der wahreund ganze Leib Jesu Christi enthalten sey, und daßdie Römische Kirche nicht geirrt habe, und nichtirre, welche, die opfernde» Priester aLein ausgenom-men, de» übrigen Kleriker» sowohl, als den Laiey