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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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ralgeschäfte, Gefährdung des Beichtsiegels, Unord-nungen im Beneficienwesen, Unzufriedenheit zwischenverehelichten Priestern und ihren Gemeinden, Miß-trauen gegen ihre innere sittliche Rechtschaffenheit,selbst gegen ivre Rechtgläubigkeit, Reibung und Ent-zwei),,ng zwischen verehelichten und ehelosen Geist-lichen, gegenseitige V°rachtung, Borwürfe und Ne.ckereyen zwischen den Gemeinden; auch Spaltungenwurden nicht ausbleibe» .... O meine Leser!eS ergreift mich der schreckliche Gedanke, was dochseit bald 50 Jahren für ein Geist in die Welt ge.fahren ist, der nur zerstört, ohne aufzubauen, deralle Bande des Gehorsams zerreißt, und, in.deß in keinem Jahrhunderte so viel Geschwatze vonLiebe gehört wurde, zielen tausend Rathe, Vor-schläge und Bemühungen auf Vernichtung der hei-ligen Liebe.

Doch man höre für die Unthunlichkeit der Auf-hebung des CälibatsgesetzeS, wenigstens noch zurJeit, einen Jeugen omni «xceptione maiorem,den Calibarsgegner, den bisher so genannten Ano.npmen selbst, welcher Seite 41 oben also spricht:Wir haben es bey dieser Anstalt nicht allein mitdem innern Gehalte des Gesetzes; wir haben esauch mit dem Volke zu thun, wegen dessen,und für welches der KleruS geschaffen und geordnetist."Der Katholik ist von der Wiege an ge-