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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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muss wiederhohlen was ich in meinen Grii n-den der Aufmunterung auf der letztenSeite des Merkchens Nro. z. gesagt habe: wie eSgegenwärtig aussicht, so kann es nicht bleiben.Entweder wird der Religion und Kirche wiederanfgcholfcn, und jene erwünschliche Sachen werdender Menschheit wieder gegeben; oder es kommt eineneue Barbarey. In dem ersten und im zwey-len Falle würde Rom, um sich in die gegenwärtigeZeit zu schicken, nicht klug handeln, das Cälibats-gesetz aufzuheben, weil im ersten Falle die gegen,wärtige Zeit besser wird, und mit derselben keineandern als würdige Geistliche erscheinen. Imzweyien Falle wird die Zeit noch schlimmer, undRom wird mit der Preisgebung des Cälibates denStrom der Barbarey nicht aufhalten.

I,. Wir haben jene erwünschliche Sachen nochnicht; aber leicht könnten wir meines Erachtensschon jetzt auf der Stelle, mehr als Eine ha-ben, wenn man nur ernstlich wollte.

c. PehemS, Schwarzeis, und anderer Män-ner Vorschlag, das Cälibatsge se tz in CälibatssEmpfehlung umzuändern, verräth meines Er-achtens große Kurzsichtigkeit in Hinsicht der schäd-lichen Folgen, welche aus dieser Veränderung un-ausbleiblich entstehen würden, Herabwürdigung un-serS heiligen Priesterthums, Zerrüttung der Pasto-