nämlich die zur Theologie übergehenden Jünglinge,nicht in den Fall der erster« gerathen möchten?— Die Antwort stehet in dein zweyten Abschnittedes Gutachtens der theologische» Facultät von Lands-Hut. llchllite ! lezito! !
Auf mehrere Noten des Anonymus antworte ichaus dem Grunde nichts, weil, wenn ich auch dasGeschichtliche derselben zugebe ich doch das «up-xositum dabey laugne, daß nämlich alle jene Un-,vrdnuligen und Ausschweifungen, welche man ohneweiters dem Cälibate der Geistlichen zuschreibt, nurallein auf Rechnung dieses Gesetzes kommen. Wurdeman Nachdenken, wie in den ersten vier Jahrhun-derten alle Provinzen des Römischen Reiches vonden Lastern einer zi'igel - und schamlosen Unkeusch-heit wie von einer Pestilenz angesieckt waren; wiemit den Kriegszügen der wilden Vbl-ker, und der durch sie über Europa, Africa undAsien herbey geführten Barbarey, alle geistige Bil-dung der Menschheit unmöglich gemacht, und diehier und da aufkeimende Bildung in ihrer Wurzelzertreten wurde; welche Gesetzlosigkeit und neueVerwilderung aller Art die Kreuzzüge hcrborbrachten; wie diese Verwilderung durch das Faust-recht bis ins sechzehnte Jahrhundert herrschendblieb; würde man, sage ich, alle diese geschichtli-chen Momente rmeingeriommen und redlich Hberden,