den kann, ohne daß der Herr Prediger „Lthig hat-te/ das von meinem Anonymus empfohlene Mittelder Schriftstellerey zu ergreifen, das ohne-hin nicht jedermanns Sache, und in Süd - Deutsch-land und der Schweiz nicht sehr cla panv Inoranäc»ist.
Wollen meine Herren Gegner sagen: „nun,so lasse man nur jene hcirathen/ die einträglichePfründen haben": so bitte ich sie, jenes zu be-obachten/ was ich in meinen Gründen derAufmunterung zum geistlichen Stande Seiteio3 oben Rro. 4 . geschrieben. Es taugt zur Ant-wort auf diese Einwendung, obgleich sich noch vielmchreres sagen ließe.
Aber jetzt kommen die Projecte: ,, Es soll einegänzliche Reformation des gesammtcn Beneficien-Wescns vorgeuommen werden. Indem es Pfründenvon zwey bis vier tausend Gulden giebt, so sollauS den Einkünften aller Pfründen nur Eine Masse,Ein Fond, gebildet, und daraus einem jeden Bene-siciatcn so viele Einkünfte und Gefalle, oder (nachandern) eine solche Besoldung angewiesen und zuge-theilt werden, daß ein jeder Beneficiat so vielempfange, als er zum anständigen Unterhalte einerFamilie bedarf.
Dieses war der große erhabene Gedanke dereingebildetcu Politiker, welche unter der Alleiure-