gierung Josephs Ik. über das Cälibatsgesetz hersi'eler?,und die Ausführung ihres Vorschlags sich als eineso leichte Sache dachten, daß Kaiser Joseph nichtinehr Muhe dabey haben sollte, als Alexander dergroße bep der Lösung des Gordischen Knotens.
Also: Venefi'cien sollen unsre Geistlichen habe»,,die hinreichcn a) znm anständigen Unterhalte einerFamilie von wenigstens sieben Personen: Ir) zn der„wesentlich zum Seelsorger-Beruf gehörenden Un-terstützung der Orts - Armen und Kranken ; " c) zurAusübung der Gastfrcpheit, die man von Geistlichen
— oft unbescheiden genug! — zu fordern gewohntist, und zu fordern nie anfhören wird; und — darfich nicht auch noch zur Unterstützung die nächstenVerwandten des Geistlichen empfehlen, seine vielleicht«och lebenden Eltern, Geschwister, Vettern, undBasen, wenn schon nicht Arme aus dem Orte,doch meistens Arme, von denen der Herr Pfarrer H.S. 107. unten sagt: „diese machen ihren, geistlichenHerrn Vetter so viele zeitliche Sorgen, und somanchen Kummer, den ihm ein halb Dutzend eigeneKinder nicht machen würden, weil die Kinder allerseiner Geschwister gleichsam seine Kinder geworden.^
— Nun gur! und diesem durch seine nächsten Ver-wandten so stark und mit Recht um Hülfe ange-sprochenen Manne möchten Sie noch durch Aufhebung