ünd Erfahrung auffinden kann, heißt mit EinemWorte „Weltklugheit." Durch diese geleitet, wirdder Herr Pastor verschiedene unsittliche Handlungenund Gewohnheiten i» der Gemeinde, zu deren Rü-gnng und Bestrafung sein pfarrliches Ansehen, auchohne Einschreitung der Orts - Police»), hinlänglichware, ignorieren. Auf der Kanzel wird er einedurchaus gelinde und tröstliche Moral vortragen, vonGottes Strafgerechtigkeit und der Hölle kein Wortfallen lassen, und den Weg zum Himmel hübschlbreit machen. Hat er Männer oder junge Leute inder Gemeinde, die antichristliche Schriften lesenund sich einbilden, Philosophen zu sey», so wird ersich hüten, den Namen Christus auszusprechen,außer er wolle hier und da sagen: „selbst der Weisevon Nazaret sah dieses ein, was wir hier durch un-sere aufgeklärte Vernunft einsehen." Ueberhauptwird er die Allweisungen, die der Apostel Paulusdem Timotheus und Titus zur Bestrafung derjeni-gen, die falsche Lehren aufbrachten, oder unordent-lich lebten, schrieb, auf ihrem Werthe beruhenlassen und aü acta lege». — So zeigt an manche»Orten die Erfahrung, wie das Wort Gottes, dessenvorgebliche Verkündiger, mit dem Spruche desApostels gegen uns Katholiken sich brüstend, sage» :„bey uns ist das Wort Gottes nicht gebunden,"gebunden, und eine Pfründe ergiebig gemacht wer-
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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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