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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
Seite
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Len in ihrer Sorgfalt, die Unschuld, FremmsgLkeit und Tugend der studierenden Jünglingkinbglichst unversehrt zu erhalten, sich ans jede-thige Unterstützung und kräftige Milwirkung vonSeite der Landes - und Orts - Behörden verlassenkonnten, trugen richtigere Ansichten und tugendhafteAngewöhnungen des aus dem Seminarium in dieKirche tretenden Geistlichen zu einer gewissenhaften!Beobachtung des Calibats - Gesetzes das ihrige bey.Nachdem aber seit dem Jahre 1773, dann beson-ders 1780, und endlich igo» die gewaltsame Zer-trümmerung aller Grundlagen der öffentlichen Er-ziehung, der Religiösität, der Unschuld und Sitt-lichkeit, vornehmlich im katholischen Dentschlcmdeihren Anfang genommen: wie soll es nun möglichseyn, in dem zur Freygeisterey gebildeten und demLaster Preis gegebenen jungen Geistlichen, Neigun-gen in Ordnung zu bringen, in dessen Kopf undHerzen der akademische sowohl als der Zeit - Geistalles in wilde Unordnung geworfen hat? "

Wer von meinen Lesern, Freund oder Feind desCalibats - G'setzes , wird dem Anonymus nicht Rechtgeben? Ja! er hat Recht! Daher wird es je längerje mehr Sprichwort, zu sagen: Irina illuo Iuar)-mso!

Aber was ist jetzt zu thun? Sollen wir fort-wkincii, verzweifeln, und alles gehen lassen, bisendlich alles zu Grunde gehet? Nein! Nein! regen