Bedingung, deren Vorkycil der Anonyme selbst, wiewir oben gesehen, schön darstellt; eine Bedingung, vonwelcher der Anonyme selbst (hört! hört!) auf der WstenSeite in der Mitte, sagt: „Ich habe vielfältig d e Gabeder vollkommensten Enthaltsamkeit bcy so vielen Die-nern der Kirche mit der Ueberzcugung bewundert, daßdiese Tugend eben so unmöglich und selten nicht ist."
Je nun, waS wollen den» die Gegner? Ge-stehen sie selbst die Möglichkeit, die häufige Wirk-lichkeit der Gabe der Enthaltsamkeit, ihre Wichtig-keit und ihre großen Vortheile für die Persondes Geistlichen, für die Würde seines Standes,für die Religion, für die K irche, selbst fürden Staat ein: um des Himmels willen! waSwollen sie denn mit ihren Jnvecriven gegen dasGesetz und die Kirche? wann werden sie eiumahtdoch nur aus Klugheit schweigen, damit wir sienoch als verständige Männer mischen können? —
So schwer es ist, bcy solchen llüno.isonnemani»die Gelassenheit nicht zu verlieren, so will ichdoch die meinige aufs neue zusammen fasse», undich bitte meine redlich gesinnten Leser, ein Gleicheszu thu», damit wir den Anonymen noch bis zuEnde seiner so genannten Gegengründe hören können.
Er sagt Seite gs. oben: „In der Vorzeit,wo durch eine längere Trennung der Geschlechterdie Neigungen im Schlummer gehalten wurden, wo