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liche Gefühl gegen das Kirchenvrrboth sträubt." —Dann führt der Anonyme in einer Note sä vooe-n,Uebertretungen historische Daten zum Belegeseiner Behauptung an. Dergleichen Beyspiele hatauch Herr Pfarrer H. in seinen Anmerkungen.
Antwort. Wiederhohlungen und Uebertretungendes Cälibatö ° Gesetzes gebe ich zu; denn sie sindhistorisch wahr: aber daß sie Beweise für die Unbil-ligkeit , folglich Gründe zur Aufhebung des Gesetzesscyn sollen, kann ich so lange nicht zugeben, alsW i e d er h 0 h l u n g e n , beständige Ein-.sch ä r fu n g e n und i m m e r w a h r e n d e Ue-bertretungen auch aller göttlichenund tausend gerechter menschlicherGesetze und Verordnungen (wie jeder-mann weiß) Statt finden.
Deßwegcn hatte der Anonyme anders wo-her als aus den Uebertretungen und wiedcrhvhlmrEinscharfungen beweisen sollen, daß das Calibats»Gesetz dem natürlichen Gefühle widerstrebe; unterwelchem Ausdrucke er übrigens nichts anders, (hoffeich) verstehen wird, als den in der Menschen-Na-tur liegenden Sinn der Billigkeit (sennnnr cornmu-nein ae^ui «t Koni).
Ist eS jetzt dem also, daß das Cälibats-Gesetz.dem natürlichen Gefühle widerstrebt? Wenn gleichdje Kirche zu dem Cälibate noch die ganze streng