und höchste Thorheit nennen: und dieganze Moral Jesu, welche nicht so aussieht, wiedie des Herrn Pfarrers H., der auf der Seite r»8unten sagt: „nicht nur die geistigen, sondern auchdie sinnlichen Vergnügungen gehören zur Natur desMenschen, weil er eine Zusammensetzung von Geistund Sinnlichkeit ist ; " indem die Moral Jesu vonSelbst - Verlangnnl'g , von dem Fleische Absterben ,von der Bezähmung des Leibes, und Unterwerfungdesselben gleich einem Sclaven, von dem Suchendessen, was droben ist, von einem Wandel im Him-mel , von dem Kreuzigen des Fleisches sammt seinenBegierden — eine ganz andere Sprache! — spricht:diese ganze Moral, sage ich, wird Ihnen hochwür-diger Anonymus! Asrgerniß und Unsinn heißen?
Junge Geistliche, die Ihr das leset, sehet einmerkwürdiges Beyspiel , wie selbst gelehrte MännerEures Standes, sobald sie sich von der Lehre derkatholischen Kirche auch nur einen Schritt entfernen,und ihre heilige Mutter, — daß ick so sage, schul-meistern wollen, sich auf der Stelle die Schmachder Widersprüche und gotteslästerlicher Folgen ihrerstolzen Rechthaberey znziehen l
Der Anonyme sagt weiter: „die öftrrn Wicder-hohlungen des Gesetzes, das die Kirche seit ,oooJahren beschäftiget, die häufigen Uebertretungen,sind doch Beweise genug, wie sehr sich das natür-