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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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— i §4 —

sich, Mißbräuche und Übertretungen, durch Mittel/die in ihrer Hand liegen, zu begegnen.

Darum mußte ich dieses wiedcrhohlen, umdie Gegner des Calibares, welche wegen der einstgeschehenen und noch geschehenden Uebertretungendieses Gesetzes seine Aufhebung für nothwendig hal-ten , auf die der göttlichen undmenschlichen Gesetzgeb ungs - Weis-heit zu Grunde liegenden Maximenr e ch t a uf m e r k s a m zu machen, und ichbitte sie, diese Marimen fest ins Auge zu fassen,weil ich sie zu folgendem Vernunft - Schlüsse brau-chen will, nämlich -wenn aus einem Ge-setze viel und großes Gutes ent,springen kann, und die GesetzgeberMittel in Händen haben, seinen Ue-Vertretungen theils vorzu beugen,r Heils durch deren Bestrafung derWürde des Gesetzes Genugthuungzu v e r s ch a ffen, d en U eb et r e te r selbst,soviel es möglich ist, zu bessern;und andern ein a b s ch r e ck e n d e s B ey-spiel zu geben, so halten alle Ge-setzgeber auf Erden für besser, dasGesetz zu geben, oder das schongegebene bey nicht wesentlich ver-änderte >. Umstanden bestehenzu las-