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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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ten; wie denn auch Herr Pfarrer H. in seinen An-merkungen S. »8 — yo und wieder S. 120—12Lihn zu erheben bemüht war, ist aus de» Verg e-Hungen wider die Keuschheit entn om-wen, deren sich viele Geistliche in allen Jahrhun-derten von der Zeit des eingeführteu Cälibates an,und allenthalben, >wo dessen Beobachtung betriebenwurde, schuldig gemacht und großes Aergcrniß ge-sichtet haben, Geistliche, die entweder ohnewahren Beruf, ohne Kenntniß ihrer selbst,ohne heilige Absichten, durch Uebereilung des Bi-schofs in Auflegung der Hände (i Tim. Z, 22.), oderzwar berufen, geprüft, würdig, in den geistlichenStand gekommen, aber die ihnen verliehenen Gabender Enthaltsamkeit und anderer Gnaden mit treu-loser Vergessenheit der von des Herrn Apostel beyi Tim. 4, 12 — 16 für sie geschriebenen Belehrun-gen vernachlässiget haben, und gefallen sind. Vondiesen wollen wir jetzt sprechen.

Diese Materie, verehrte Leser, verdient eineernstere und unbefangenere Untersuchung, als je eineder vorigen in diesem Buche. Wir wollen sie an-stelle».

§ XXVIII. Ich meine so: wenn aus was im-mer für einer, von Gott oder von Menschen getroffe-nen, Einrichtung', Anstalt und Verordnung, zwarsehr viel Bbses veranlaßt wird; doch aber auch sehr