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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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auf, «ehret, kleidet, bildet sie gebet ihnen Neliä-gion, Sitten, Gelehrsamkeit, Knuste, Lebensart,und liefert der Kirche und dem Staate für sich selbstglückliche, für die Gesellschaft brauchbare Menschen.Entsprechen sie Eurer Hoffnung nicht, oder artensie aus, so gebt sie zurück. Gelingt Euch ihre Bil-dung , so genießet wahre Vater freuden, unge-trübt durch die gewöhnlichen Vaterleiden: waswollet Ihr mehr?

Ich errathe Eure Antwort: „es wären doch nichtmeine eigenen Kinder." — O Verehrte! sehetda eine Falte des menschlichen Herzens, in der sichEigenliebe, oder Sinnlichkeit versteckt. Wer unschul-dige , hoffnungsvolle, fr emde Kinder nicht liebenkann, als wenn sie seine eigenen waren, dem spreche ichChristus- Kinderliebe rundweg ab. Und wer keinewahre Kinderliebe hat, der rühme sich der Menschen-liebe nicht. Wer die schöne Bliithe einer Pflanzenicht liebt, der liebt die Pflanze nicht, als etwa nutaus Eigennutz. *)

§ XXVII. Derjenige Grund endlich, den meineGegner für die Aufhebung des kirchlichen Calibates,und zur Empfehlung der Priester - Ehen mit allerihnen möglichen rhetorischen Stärke zu erheben trach-

Hierher die Beylage am Ende des Werkes-