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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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der Flitterwochen, sondern doch auch die ersten zehnJahre.

„Jeder Zug des Bildes gehet aus der Naturund dem Wesen des Ehestandes hervor": was hilftdas' alles? macht den» ein Ideal die Sache wirklich?Wenn ich einen Busch - Wilden überreden wollte,sich in den Staat zu begeben, und ich ihm denRegenten, die Minister, die Jnstiz-Behörden u. s. f.u. f. alles schilderte, wie es seyn sollte, so giengebenfalls jeder Zug aus der Natur und dem Wese»des Staates hervor. Wenn aber jetzt der Wildefragte, welchem nächsten beßten Staate er zucilensollte, um des reizenden Glückes, das er sich nachmeiner Schilderung denkt, habhaft zu werden :hochwürdiger Herr Pfarrer! an welchen Staat aufErden wollte» Sie ihn adressieren?

Freylich sagen sie: „solche Ehen würden überallsichtbar seyn , wenn daS Eheband nur gute Menschenknüpfte." Um Vergebung! mit dem Worte, guteMenschen, ist zwar vieles gesagt, aber lange nichtalles. Was fehler denn noch ? Ersparen Sie mir diePredigt, und fragen Sie die Erfahrung.

Allein! denkende Leser! verzeihen Sie mir, wenndie auf mich genommene Verbindlichkeit, die Idee»des Herrn Pfarrers H. , den ich als einen Reprä-sentanten der Calibatsgegner ansehe, zu berichtigen,mich etwas weiter von der Hauptfrage, dir in diese