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Ehestandes vor dein Cälibate. Dassm anche r Ehestand vor m a » ch e in Calibate, beydei„ ooiiereio geiiommen, sowohl in Rücksicht seinessinnlich - angenehmeii, als seines moralischen Wcr-thes, den Vorzug haben mag, gebe ich zu; davonist keine Frage. Aber der idealische Ehestand vonSander vor dem Cälibate des Weisen, des Gott-seligen ? Ideal gegen Ideal? Nichts von allemdem! Der Herr Pfarrer Huber und alle Lobpreisetdes Ehestandes, wenn sie auch wissen, daß sie einIdeal desselben entwerfen , lassen sich von der Mei-nung beschleichen , d a ö Ideal existiere inder Welt, so wie die allermeisten Menschen,die auf dem Puncte sind, sich zu verehelichen, f.-stglaube», sie gehen dem schönsten Glucke entgegen.Wie last sich das erklären? O! gar leicht! Es isteine alte Wahrheit, aber sie loset das ganze Ge-heimniß, warum viele katholische Geistliche, warumVerliebte, warum die allermeisten Vrautlenre, sichvon dem ehelichen Leben eine Idee wie von einemHimmel auf Erde» machen. Und diese Wahrheitheißt: „was der Mensch heftig wünscht, das glaubter gern." — Aber die Ursache jenes heftigen Wun-sches? — Soll ich sagen, sie liege allein in' demuns angeborene» Geschlechtsrncbe? Nein! ich denkebesser von dem Menschen, ich bekenne es, ohneLurcht, von meinen Gegnern gefangen zy werden: