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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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Weil nun von jenem Lärm wenig mehr gehörtwird, als hier und da noch ein schwacher Nachhall,„nd ich auch in Herrn Pfarrer Huber! Anmerkungennichts davon finde, so glaube ich wohl zu thuu, wennich dasjenige, waS über die politische Seitedes Calibates zu sagen ist, kurz fasse, und nur soviel davon an Händen gebe, als jünger» Geistlichennbthig ist, um einen hier und da noch gelesenen odergehörten Einwurf sich selbst, oder anher» gruudlichbeantwvrten zu können.

Z w c p dem Beßten des Staates schädlicheFolgen hat man an dem kirchlichen Eälibate findenwollen; erstlich, Hiebes, lahme er den Patrio-tismus; zwcptens schade er der Bev'olker u n g.

Den Patriotismus lahme er dadurch, „daß weilder Geistliche von jenen Verhältnissen, und vielfäl-tigen Sorgen , für Gattinn und Kinder, besondersfür Söhne, lys sey , wodurch der Familien - Vater,als durch eben so viele Bande an den Staat undseinen Regenten geknüpft werde, daß (sage ich) derCälibat zwischen dem Geistlichen und dein Staateeine Kluft grabe, die nichts mehr ausfnlle." — DieseIdee haben die Cälibats - Gegner so weit getrieben ,daß sie mit ihren Vorgängern, unfern protestantischenBrldern, *) die Ursache des von den Päpsten und

Man sehe z. B. in dem oben angeführten MUlerschenWerke den § s. S. 24 und f., wer das Buch besitzt.