ligen Zwölfe und Paulus, der den Wunsch aus.sprach, für den unsere Weitlinge keinen Sinn mehrhaben: ich wollte alle Menschen warenwie ich; sondern bekanntlich haben schon zu derApostel Lebzeiten, und je länger je zahlreicher,Männer, Frauen, Jünglinge und Jungfrauen, gesternnoch Heiden, heute Glieder der Kirche Christi, derAufmunterung de» Sohnes Gottes, und dem Wunschedes von seinem Geiste erleuchteten Apostels entspre-chend, keusche Enthaltsamkeit auf Leben langgelobt. Und an solche» tausend und wieder tausendGott geweihten Seelen, die sich thrils zum Dienstedes Evangeliums, theils zur Erkampfung einer voll,kommnern Reinigkelt (r Kor. 7, 3 s — 34. ) , bepdealso um des Himmelreiches willen, durch Unterwer-fung unter oas Gesetz der Kirche, oder durch G e-lübd, dem Ehestände entzogen haben, hat es inder katholischen Kirche bis auf den heurigen Tag niegemangelt. Und indessen, daß diese Kirche durchihre nie veränderte Lehre und b e st adige Uebnng einerseits den Ehestand als einenvon Jesu Christo für die zu demselben berufenenChristen geheiligten Stand ehret und segnet, andrer-seits die Jungfrauschaft mit Jesu Christo bey Matth,ry, 12. und seinem Organe in 1 Kor. 7. als dasBessere empfiehlt, war eö Irr lehr er» Vorbehal-ten, einst den Ehestand als eine vom bösen
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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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