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welche jene Tugend als Bedingung an die hkchernWeihen geknüpft hat, ein naturwidriges und uner-träglicher Joch nennen! Vielleicht würde in ihremInnersten das Gefühl für das Große und Edle derTugend, die sie in dem Taumel der sie beherrschen-den Sinnlichkeit nicht mehr kennen, wieder erwa-chen, und ihnen eine heilsame Schamrbthe anfdrin»gen. Vielleicht wurde eine innere Stimme zu ihnensagen: „wenn jenen großmüthigen Seelen die Lehredes Sohnes Gottes mit allen ihren Heiligungsmittelnwäre zu Theil geworden, was meinest du, wurdensie das Wort unsers Herrn, wer eS fassenkann, der fasse es, nicht besser gefaßtund treuer befolgt haben, als du? So werden dennjene wider dich aufstehen im Gerichte"! l
Und, was ich hier ein Vielleicht genannt,das hat sich in der Geschichte als wirklich bewiesen.
Denn nicht nur faßten die heiligen Apostel jenesWort des Herrn, und blieben — jene zwar, dienoch unverehelicht zu seiner Nachfolge berufen wor-den, Jungfrauen; jene aber, die etwa schon verehe-licht von dem Herrn ausgenommen wurden, entsagtennach ihrer Aufnahme den ehelichen Verhältnissen aufewig; so daß alle durch ihren Vormund Petrus sa-gen durften: „Sieh, Herr, wir haben alles ver-lassen und sind dir gefolgt: " nicht nur so die hei-