aber die keusche Enthaltung eine erhabenere Tugendscy, erkannten schon die Heiden, wie wir K IX.sehen werden. Nnn aber sagt der heilige Ambrosius(Bischof zu Mailand, geb. um zzz zu Trier, odernach ander» zu Arles, siarb I. 3g7) r ^uomoäc»
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Zwar sagen die Gegner, * * ) der Geistliche sollte,um seiner Gemeinde ein Beyspiel aller Tugenden zuwerden, auch ein Beyspiel eines treuen und saustenGatten, n id eines guten Vaters seyn können,das aber der Calibat unmöglich mache.
Aber ich hoffe, meine denkenden Leser werdenwerken, daß wenn das Wort, „ein Beyspiel allerTugenden seyn," so buchstäblich genommen wurde,wie es die Gegner nehmen, eine der lächerlichstenBehauptungen heraus käme. Den» dann sollte derGeistliche zugleich Regent und Untcrthan, Civiliftund Soldat, Gelehrter, Professionist und Bauer,Gatte und Wittwer, Vater und Kinderlos seyn. —Da meine ich, ich höre den alten V*** sagen:
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ti'a<1i,ctic>ii8 !(Wir können nicht genug crrbthenüber unsre Widerspruche). Von welchen Tugenden
*) Z. B. Herr Dr. H über in der vorliegenden
Schrift. S. 122 u. f.