44
seiner Ermunterung und Erkenntnis; der Gute seinesSchöpfers seyn soll, aus vcrdammlicher Eigenliebeznm Zwecke macht- So wird das an und fürs i ch Reine und Gute durch die Verdorbenheitdes Menschen ihm zur Sunde, und erschwertgar sehr daS Geschäft seiner Heiligung. Da wirnun (ex li)porlresi) ohne Speise und Trank leben,gesund seyn und ein hohes Alter erreichen können ^und da dieser Trieb nicht dermaßen heftig ist, daßer nicht durch eine» männlichen Entschluß und dieuns zu allem Guten stärkende Gnade Christi kan»beherrscht werden: so ist es dem nach Reinheit undHeiligkeit aufrichtig strebenden Menschen besser, sichvon Speise und Trank ganz zu enthalten. Dadurchgewinnt der Mensch denn auch noch manches, seineigenes und seiner Mitmenschen wahres Gluck be-fördernde Gute; sein Geist erhebt sich leichter überdas Irdische, nimmt einen männlichen Charakteran, wird reiner, wird durch die Sorgen für Speiseund Trank nicht mehr getheilt, gewinnt — frey vonder Verbindlichkeit, der Befriedigung eines thierisckenBedürfnisses nachzudenken, unendlich viel Zeit zuerhabenen Geschäften; sein häusliches Vermögen ver-mehrt sich beträchtlich durch Verminderung der Aus-gaben, das er nun zu edlern Zwecken theils fürsich, theils für seine Mitgeschaffene verwenden kann,welche für die Größe des Geistes, sein Bepspiel