s. dieses läugneten die Nicolaiten, Marcionistcn , Enkratiten und Manichäer, Jrrlehrer der erstenJahrhunderte, und hießen „Kätzer."
L. Ihn hat ja der Schöpfer selbst angeordnet,und,
e. der Sohn EotteS zur Wurde eines Sacrasments erhoben.
ä. Sein Apostel aber, da er (Hebt, rz, 4.)die Ehe in Ehren, und das Ehebett unbefleckt znerhalten befiehlt, sieht doch augenscheinlich die Eheund ihren Gebrauch als eine mit unsrer Heiligungvecrinbarliche Sache an, und , was wohl das stärksteseyn wird, setzet die Lehre derjenigen, welche die Eheverhindern oder verbiethen, unter die Teufelslehreni Tim. 4, i — z."
Ich hoffe, diese nicht unwichtigen Einwürfe gründ-lich widerlegen zn können, muß mir aber von Seitemeiner, besonders jüngern, Leser ein etwas mehrzusammen genommenes Nachdenken ausbitten.
Um mich faßlicher zu mache», will ich mit einemGleichnisse anfangen. Gefetzt, der Trieb nach Speiseund Trank wäre in seiner Stärke eben so heftig,in seiner Regung eben so häufig, und in der Befrie-digung eben so sinnlich angenehm, wie der Geschlechts»trieb; und die Enthaltung von Speise uud Trankwäre eben so physiologisch möglich, als contine-rri«.