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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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irr dem Geschäfte seiner Heiligung zurück, und all-mählig verdorret seine Seele. Nimmt er aber mitGewalt Zeit dazu, so lebt er zwar für sich,aber nicht wehr für die Scinigcn.Leser! empfin-det hier mit mir das Wort des Apostels, das dieVulgata uns an die Hand giebt: äivisus e s r.

Erschweret nun der Ehestand das Geschäft un-serer Heiligung, so ist mein zwepter Satz wahr.

2. Beweise auS der Schrift.

Daß der Gebrauch des Ehestandes mit der Gottgefälligen Reinheit der Seele nicht ganz vcreinbarlich,daß vielmehr die Enthaltung von dessen Gebrauchederselben beförderlich sev, darauf deuten folgendebiblische Stellen:

»n. Nach a Mos. ly, iA. mußten auf gött-lichen Befehl alle Israelitischen Ehemänner durch dreyLage sich von ihren Frauen enthalten, um dasgöttliche Gesetz zu vernehmen.

bl). I. Hon. LI. durften mit dem David nurjene seiner Soldaten die Schauörote genießen, diesich seit einiger Zeit enthalten hatten.

rc. Auch folgende Einrichtung ist nachdenkens-würdig , daß die Priester des A. B- in dem sie be-treffenden Jahre ihrer Verrichtungen im Tempel, sichenthalten mußten.

äcl. i Kor. 7,6. sieht der heilige Apostel dieEnthaltung für ein Mittel an, um dem Fasten rmd