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doch auf die Lehre und Lebensart der bessern H e i-d e n verweisen. Nun so lesen sie auch nur die sechsoder sieben erslen Briefe von dem Heiden Seneca,und erinnern sich, wie sowohl dieser, als auch vielealte heidnische Weisen für sich gelebt haben.
Und nun der Christ? Soll dieser den ganze»Tag nicht zur Besinnung kommen? keine Viertel-stunde ernsten Blicken in sein Inneres, das in demlängsten Leben nie auszustudieren ist, widmen? keineden schönen Fragen, welche die Pythagorische Schulefür den Abend eines jeden Tages empfohlen? keineder Bcreuung geschehener Fehltritte? keine den über-aus wichtigen Gegenständen, deren stätes Andenkender weise Sirach (7, 40.) als ein Bewahrungs-mittel gegen die Sünde anrühmt, und D°, EduardPoung in seinen unsterblichen „Nächten" besungen?keine der Durchdenkung der vielfältigen WohlthatenGottes? keine dem Lesen der heiligen Schrift? keinefeiner fcrnern Ausbildung in dem unerschöpstichenSchatze der geoffenbarten Lehre und Wissenschaft un-serer Heiligung? Wo soll aber der in unser» ge-schäftvollen Zeiten von Morgen bis in den spätenAbend mit Berufsarbeiten beladene Ehemann,besonders der vom Gelehrten - Stande, zu dieserRestauration seines Gemüthes die zwey unumgäng-lichen Bedingungen, Muße und Stille, her-nehmen? — Und ohne diese Restauration bleibt er