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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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ktit. in welchem unter einigen siechen Ehelosenbesonders ein gewisser Abba Blanchet figuriert,welche» seine gesetzlich beobachtete Keuschheit in Wahn-sinn soll gcstmtzt habe».

Allein wenn meine Leser die von mir gegebenenBeweise von der physiologischen Möglichkeit der Ent-haltung , und wie wir unö in Festsetzung diätischerRegeln in Acht nehmen müssen, wohl gefaßt haben,so bin ich versichert, sie werden das Tniglichc dervon dem anonymen Verfasser obiger Schrift ange-führten Btyspiele und der daraus abgezogenen Be-hauptung sehr leicht einsehen und mit Unwillen ver-werfen; und ich habe nicht vonnöthen, mich beydieser elenden Logik, welche aus einigen wenigenFällen geschwind ins Allgemeine schließe» will, längeraufzuhalten. Ich selbst würde mich schämen, meinenersten Satz zu behaupten, wenn ich zu dessen Be-hufs weiter nichts als einige Beyspiele gesundgebliebener und alt gewordener Ehrloser anzuführe»wußte.

Nicht besser ist die Logik derjenigen beschaffen,welche sagen,es sey doch möglich, daß bey derunendlichen Verschiedenheit der Temperamente, beyeinigen Männern ein beständiger Ucbcrflnß llumoiüssvminalis Statt haben könne; dieser Ueberfluß könneleicht auf den Körper nachthcilig wirken."