Antw.: jene Möglichkeit möchte ich nicht an-streitcu, denn die Acrzte wurden mir wirkliche Er-fahrungen entgegen stellen, denen ich glaube» müßte.Nur den Schluß kann ich nicht zugebcn, den manfür dergleichen Individuen ziehen wollte, als scydie Enthaltung ihrer Gesundheit nachtheilig.Denn nebst dem, daß eS dem allergelehrtesten undvierzig Jahre lang ausübenden Arzte über die Maßenschwer wird zu beurkheilen und sicher zu entscheiden,ob der anscheinende Ueberfluß lmmcnis, ckaezno logulurur- , ein wirkliche r Ueberfluß i neinem ganz gesunden Subjecte sey,und die ultusioiiLs Ilooiui'ns« , vvl ellum gusucko-«guo iiivolunturiuo ckinrnsc! , nicht aus andren phyrfischen oder moralischen Ursachen (dergleichen eS meh-rere geben kann) herrühren; so wird jener Arzt,der, weil er jehr gelehrt ist, auch Philosoph ist,und wenn er über dieses den Ehestand aus eigenerund fremder Erfahrung kennt, und wahrer Menschen-freund ist, unter zehn solchen Subjecten, die er zubehandeln hat, vielleicht kaum Einem den Nach geben,zu heirarhen; so wie er unter zwanzig vollblütigenSubjecten vielleicht nicht Einem rachen wird, sick-öfter im Jahre zur Ader zu lasse», indem der phi-losophische Arzt, statt dergleichen Verordnungen,die, indessen sie ein Uebel heben, ein anderes her-beysühren, vielmehr den Grund des Uebels
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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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