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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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nahe immer, dafernc nur jeder Schriftsteller sei-ncm eigenen Naturell folgen will. Was nun inder gegenwärtigen Materie in i ch betrifft, so mei-ne ich, (wenn mich die leidige Eigenliebe, derfrcylich kein Mensch klug genug werden kann,nicht sehr täuscht) sowohl in Ansehung der Ma-terie, als auch in ihrer Einkleidung und Dar-stellung, nicht ohne alles Verdienst der Neuheitgeschrieben zu haben. Doch tauschte ich michauch in beyden, so hoffe ich doch, Leser zutreffen, die entweder das Alte noch nicht gelesen,oder meinen Rath, cs zu lesen, nicht befolgenkönnten. Dergleichen sind angehende Theologen,jüngere Priester, und solche, welche die Vertei-digungsschriften des CalibateS, besonders derKirchenvater, weder besehen, noch leicht bekom-men können Dann kann es aber wohl auchCalibatSgcgner geben, die sagen werden:nunwas wird denn dieser Ehemann zum Lobe desCalibateS uns auftischcn?"

XIX. Diesen lehtcrn habe ich die Ehre zuerklären, daß ich doch so viel Psychologie besihe,mir auch im Traume nicht einfallen zu lasten,sie zu bekehren. Einen Menschen bekehren,